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7.12.2011 von Albert Blog.
Kein Thema beherrscht derzeit die Medien, Analysten und IT-Anbieter so sehr wie das Cloud Computing. Doch so spannend dieser Hype auch sein mag, am Ende des Tages muss auch die Cloud irgendwo physikalisch aufgehängt sein. Und das sind nun mal die Rechenzentren dieser Welt.
Deshalb beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe ausführlichen mit den Rechenzentren und deren Herausforderungen die vielfältigen Ansprüche zu bedienen. Diese Anforderungen sind gewaltig, gerade an bestehende Rechenzentren, denn nur selten wird man in der glücklichen Lage sein, ein neues RZ mit modernster Technik auf der grünen Wiese bauen zu können.
Die allermeisten Rechenzentren sind im Laufe der Jahre organisch gewachsen, weisen einen »Wildwuchs« an unterschiedlichsten Technologien auf und müssen trotzdem mit immer mehr Daten fertig werden. Diese Rechenzentren weisen Potenzial für Optimierung auf, das es zu heben gilt. Ein weiteres Problem stellen die steigenden Energiekosten dar. Bei den meisten Rechenzentren sollen ab 2013 die Energiekosten die Hardwarekosten überflügeln. Gegensteuern ist angesagt.
Bis zu fünf Prozent lassen sich beim IT-Budget einsparen wenn die Effizienz im RZ verbessert und die Ressourcenverschwendung eingedämmt werden kann. Die Standardisierung im RZ ist ein gangbarer Weg die Komplexität durch automatisierte Prozesse ein Stück weit zu reduzieren. Die Investition in neue Klima-, Server- und Storage-Technologien kann die Energiebilanz deutlich verbessern und das RZ »grüner« werden lassen.
Wir bieten Ihnen in dieser Ausgabe einen umfangreichen Schwerpunkt mit interessanten Beiträgen, die Ihnen sicherlich die eine oder andere Anregung verschaffen werden, wie Sie ihr Rechenzentrum auf Vordermann bringen können. Noch mehr zum Thema Rechenzentrum finden Sie in unserem Special auf www.manageit.de.
Und noch was in eigener Sache. Wenn Sie ein iPad haben, können Sie die »manage it« jetzt auch auf diesem Tablet lesen.
Herzlichst, Ihr
Albert Absmeier
Chefredakteur
Geschrieben in Cloud | Keine Kommentare »
7.12.2011 von Albert Blog.
Robert Lemke stellte in der Sendung »Was bin ich« seinerzeit den Gästen zu Anfang immer die Frage: »Welches Schweinderl hätten S’ denn gern?« Heute lässt sich diese Frage durchaus auf die IT-Anbieter übertragen – nur geht es hier nicht um Schweinderl sondern um Wolken. Darf es die Private, Public oder die Hybrid Cloud sein? Oft liefern die Anbieter die Antwort gleich mit.
Kein Thema beherrscht seit zwei Jahren die IT-Szene so sehr wie Cloud Computing. Es scheint sich tatsächlich ein Paradigmenwechsel anzubahnen. IT-Ressourcen über das Internet zu beziehen und damit die eigene IT zu entlasten oder gar ganz zu ersetzen scheint verlockend. Dennoch zögern viele IT-Verantwortliche sich voll und ganz auf den Bezug der IT-Leistung aus der Wolke einzulassen.
Tatsächlich gibt es gewichtige, rechtliche und sicherheitsrelevante Bedenken, die den Einsatz der Public Cloud als nicht akzeptabel für die eigene IT erscheinen lassen. So wird dann eine private Wolke im eigenen Rechenzentrum konzipiert oder aber nur Teile der Angebote aus dem Internet bezogen, was dann zu einer hybriden Wolke mutiert.
In unserem Leitartikel ab Seite 48 stellt der Autor die provokante These auf, dass die private und die hybride Wolke aber nur Übergangsformen hin zur echten Cloud, der Public Cloud, sein können. Spätestens 2020 wird es keine Private und Hybrid Cloud mehr geben. Denn nur in der Public Cloud lassen sich die Vorteile, wie keine Investition in Server, keine Investition in Überkapazitäten, kein Betrieb und keine Wartung der IT-Ressourcen, flexibler Einsatz, Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs, Konzentration auf das Kerngeschäft, automatische Upgrades oder professionelles Sicherheitsmanagement vollends ausschöpfen.
Sollte man deshalb gleich jetzt zu 100 Prozent auf die »richtige« Wolke setzen? Das muss jedes Unternehmen für sich selbst entscheiden. Wir liefern die Denkansätze dazu, und das nicht nur in der hier vorliegenden Printversion, sondern auch als E-Paper im Internet, als Online-Portal, in der E-Magazin-Version auf dem iPad und demnächst auf Facebook. Frei nach dem Motto: Welchen Kanal hätten S´ denn gern?
Herzlichst, Ihr
Albert Absmeier
Chefredakteur
Geschrieben in Cloud | Keine Kommentare »
7.12.2011 von Albert Blog.
Derzeit beherrscht die Cloud, in welcher wolkigen Ausprägung auch immer, wie kein anderes Thema die Diskussionen in den IT-Abteilungen. Doch in den meisten Rechenzentren stehen nach wie vor sehr konkrete und pragmatische Entscheidungen für mehr Flexibilität und Kosteneinsparung auf der Tagesordnung. Und hier geht es meist um die Virtualisierung der Server, der Speicherlandschaft, der Desktops, der Netze und der Applikationen.
Es ist unzweifelhaft, dass sich durch die Virtualisierung der gesamten Hardwarelandschaft sehr schnell erhebliche Kosteneinsparungen realisieren lassen. Was aber häufig übersehen wird ist, dass man sich durch die Virtualisierung eine deutlich höhere Komplexität einhandelt. Wenn dann noch die diversen Virtualisierungsprojekte der Server, des Storage, der Netze und der Desktops unabhängig voneinander in den einzelnen Fachabteilugen der IT als Insellösungen durchgezogen werden, artet diese Komplexität sehr schnell in kontraproduktiven Wildwuchs aus.
Woran es nach wie vor meist fehlt ist eine holistische Strategie aller Virtualisierungsbestrebungen und eine übergreifende Managementsoftware, die alle virtuellen Komponenten einheitlich verwalten kann. In den einzelnen Teilbereichen für Server, Storage, Desktops oder Netzwerke haben die Anbieter diese Notwendigkeit bereits erkannt und bieten mehr oder weniger geeignete Software an, aber an einer allumfassenden Managementsoftware mangelt es nach wie vor.
Ein weiterer Aspekt betrifft das Thema Sicherheit in virtuellen Umgebungen. Es ist gar nicht so wichtig, ob die Server, Speicher, Desktops oder Netzwerkkomponenten physikalisch, virtuell, innerhalb des unternehmenseigenen Rechenzentrums oder in der Cloud sind. Was zählt ist vielmehr, ob die Daten in den virtuellen Infrastrukturen zuverlässig und dauerhaft vor Malware und Hackerangriffen geschützt werden können. Auch hier müssen die Anbieter noch einiges leisten.
Erst ausgereifte, umfassende Management- und Sicherheitswerkzeuge machen die eingesetzte Virtualisierungstechnologie zu einer Plattform, mit deren Hilfe Unternehmen Betriebsprozesse effizient und sicher automatisieren können. IT-Verantwortliche, die dies beherzigen, können Nutzenpotenziale weit über die reinen Hardwarekosteneinsparungen ausschöpfen und verwandeln ihre Rechenzentren in moderne Data Center, die ihre Geschäftsprozesse optimal unterstützen.
Herzlichst Ihr,
Albert Absmeier
Chefredakteur
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7.12.2011 von Albert Blog.
Der Weg in die Cloud
Es führt kein Weg an der Cloud vorbei. Zumindest vermitteln die Marketingbotschaften der Anbieter den Eindruck, dass ohne Cloud Computing die Wettbewerbsfähigkeit, ja gar die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen erheblich leiden wird. So wird heftig auf die Vorteile der privaten, der hybriden oder der öffentlichen Wolke hingewiesen, und die Angebote an Software as a Service, Infrastructure as a Service, Platform as a Service und neuerdings auch Business Process as a Service sind so zahlreich wie die Pflastersteine römischer Straßen.
Dabei wird Cloud Computing immer noch zu häufig über die serviceorientierten und technischen Features verargumentiert, mit Aussagen die auf die IT-Effizienz, Kosteneinsparung und Verschlankung der IT-Organisation zielen. Das mag in einem ersten Schritt durchaus richtig sein, übersieht aber die Tatsache, dass die Wolke eigentlich kein Thema der IT ist, sondern letztlich eine Neuausrichtung der Business-IT und der Geschäftsprozesse im Unternehmen voraussetzt. Erst mit diesem Ansatz lassen sich die Potenziale des Cloud Computings – die über die Realisierung einzelner Effizienzsteigerungen hinausgehen – in Gänze ausschöpfen.
Das sich Einlassen auf die Wolke wird die Business-IT verändern, tiefer und nachhaltiger als alle Technologietrends der vergangenen Jahre. Die Rolle der IT wird sich ändern. Sie transformiert sich vom Erbringer von IT-Leistung zum Manager von IT-Leistung. Sie wird damit ein integraler Bestandteil der Business-Organisation. Um auf dem Weg in die Cloud nicht ins Stolpern zu geraten, müssen Unternehmen mit einer Bestandsaufnahme beginnen und ihr Portfolio an IT-Fähigkeiten mit den Unternehmenszielen qualifiziert synchronisieren. Unser Leitartikel ab Seite 50 zeigt Ihnen, wie Sie anhand von Lean IT und Shape IT Ihren Weg in die Cloud finden, ohne sich im Nebel zu verlaufen.
Sehr konkret wird es in unserem Beitrag ab Seite 56. Hier stellt die Finanz Informatik, als IT-Dienstleister der Sparkassen, sehr schön dar, welche Fortschritte bei der Einführung der Cloud bereits gemacht wurden und welche langfristigen Perspektiven sich daraus ergeben. Indirekt um die Cloud geht es auch im Artikel »Die IT-Organisation von morgen« ab Seite 18, in der der Wandel von der klassischen Informationstechnologie zur modernen Businesstechnologie beschrieben wird. Der Paradigmenwechsel zur kunden- und marktorientierten IT-Service-Organisation ist in vollem Gange. Auf dem Weg dorthin wird die »manage it« Sie weiterhin mit interessanten Artikeln begleiten, sei es in Druckform, als E-Paper, im Internet, auf dem iPad oder neuerdings auch in den sozialen Netzwerken bei Google+ und Facebook.
Herzlichst Ihr
Albert Absmeier
Chefredakteur
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7.12.2011 von Albert Blog.
Die Arbeitswelt wird flexibler aber auch vielschichtiger. Die Mitarbeiter wollen ihre Aufgaben immer häufiger von zu Hause aus oder in Teilzeit erledigen, Manager auf Reisen möchten unproduktive Wartezeiten mit sinnvollen Tätigkeiten für die Firma ausfüllen, Kollegen im Außendienst sollen aktuelle Informationen zum Kunden in Echtzeit abrufbar erhalten, die Kunden ihrerseits den richtigen Ansprechpartner im Unternehmen mit einer Rufnummer überall und jederzeit erreichen können.
Ein weiterer Trend geht dahin, für Projekte aller Art Teams bestehend aus eigenen Mitarbeitern und vielen externen Experten zusammenzustellen. Das verteilte Arbeiten in diesen Teams und Projekten ist aber oft geprägt durch rudimentäres Vorhandensein der Context Awareness, das mangelnde Wissen um den Fortschritt des Projekts, die fehlende Information was andere Teammitglieder tun oder ob und wann sie erreichbar sind.
Auf der anderen Seite steigen die Anzahl der Geräte sowie die Arten der Medien die den Menschen für die Kommunikation zur Verfügung stehen. Das führt aber paradoxerweise – trotz erweiterter Kommunikationsmöglichkeiten – dazu, dass die Erreichbarkeit sich verschlechtert, während die Komplexität weiter steigt.
Die Antwort der Industrie auf diese Problemstellung nennt sich Unified Communications. Hiermit sollen integrierte Kommunikationsinfrastrukturen geschaffen werden, die die Verbesserung der Kommunikation zwischen den Menschen zum Ziel haben. Dazu werden die einzelnen Kommunikationsstränge wie Groupware-Software, neue Medien wie VoIP und Instant Messaging und klassische IKT unter einer gemeinsamen Oberfläche konvergiert.
Das klingt kompliziert und ist es auch; gilt es doch Medienintegration, Präsenzinformation, Kontextintegration und Kooperationsfunktionen unter einen Hut zu bringen. Das zu stemmen ist auf der Anbieterseite nur den Großen der ITK-Brache gelungen und auf der Anwenderseite bisher ebenfalls nur den großen Unternehmen vorbehalten gewesen. Der Mittelstand musste sich mit, für seine Zwecke eigentlich ungeeigneten, abgespeckten Lösungen zufrieden geben. Dass es auch andere Ansätze gibt, zeigt unsere Titelgeschichte.
Herzlichst, Ihr
Albert Absmeier
Chefredakteur
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